Am vergangenen Wochenende fand in Nürnberg die erste Frankenmexx des Jahres statt. Da die ursprüngliche Location mit der Zeit zu klein für die immer größer werdende Besucheranzahl wurde, musste eine neue größere Location her. Ausgewählt wurde das Kulturzentrum Z-Bau. Natürlich waren wir schon gespannt wie die neue Location sein würde. Zusammen mit einem Kumpel, mit dem ich immer zur Frankenmexx fahre und der vor Ort neben mir seinen Stand hatte, ging es am Samstagmorgen los.
Um 11 Uhr waren wir an Ort und Stelle mit dem Auto angekommen. Schön war, dass die Händler und Künstler beim Z-Bau Parkplätze hatten und wir somit gleich vor Ort ausladen konnten. Kaskar, als Zuständiger Orga für Händler und Künstler, war sofort zur Stelle und ordnete einigen Helfern an uns beim Ausladen und Tragen zu helfen. Das war auf jeden Fall eine sehr positive Geste. Auch wenn der Weg vom Auto zum Con-Gebäude sehr kurz war, freute man sich trotzdem über die Hilfe.
Waren die Künstlerstände im vorherigen Gebäude eher schlauchartig in einer Art Einbahnstraße angeordnet, säumten sie dieses Mal einen ganzen Saal. Links neben mir hatte mein Kumpel seinen Stand und rechts neben mir saß der Künstler Lederzirrhose. Seine punzierten Lederwaren waren einfach nur der Hammer! Schaut euch unbedingt einmal seine Werke auf Facebook an, es lohnt sich.
Wie immer war mein Aufbau erst kurz vor Conbeginn abgeschlossen. Um 12.30 Uhr strömten die Besucher die Kassen am Eingang und anschließend in das Gebäude hinein. Man merkte auf jeden Fall, dass die Location den Conventiongängern viel mehr zusagte. Schön war, dass ich auch wieder bekannte Gesichter wie Yaya-chan und ihre Crew auf der Con angetroffen habe. Leider hatten wir nicht viel Zeit um miteinander zu reden, da sie im Raum der größeren Händler ihren Stand hatte. Dieser befand sich im Vorraum zum Künstlersaal.
Bei einem kurzem Rundgang schaute ich mir die Räumlichkeiten und das Programm etwas näher an. Es war alles vorhanden, was einem Conbesucher wichtig ist. Alles hatte seinen Platz. Sogar ein Fotozimmer war vorhanden, in dem man sich als Cosplayer von einem professionellen Fotografen ablichten lassen konnte. Das einzige Manko, das ich feststellen konnte, war, dass der riesige Ansturm im Händlerraum den Besuchern die Sicht nahm und sie deshalb nur schwer bis in den Künstlersaal gehen konnten beziehungweise gar nicht erkennen konnten, dass sich hinter dem Händlerraum noch ein weiterer Raum mit Künstlern befand. Das Problem wurde erkannt und rechtzeitig mit Hinweisschildern Seitens der Orgas behoben.
Da die Künstler erfahrungsgemäß nicht so viel Zustrom haben wie Händler, die offizielle Merchandisingprodukte zu bestehenden Serien anbieten, müssten bei der nächsten Frankenmexx die beiden Räumlichkeiten einfach nur miteinander getauscht werden. Ansonsten fanden wir uns sehr gut betreut und versorgt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Kaskar und sein Helferteam, die es an nichts haben mangeln lassen. Ein besonderes Erlebnis war das Mühlespiel gegen Kaskar, das wir uns schon seit letztem Oktober vorgenommen hatten, aber es zeitlich bisher nie geschafft haben. Aber wie sagt man so schön? Was lange währt, wird endlich gut.
Leider mussten mein Kumpel und ich schon etwas früher gehen. Das war etwas schade. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass es eine sehr gelungene Con war und ich mich sehr auf die nächste Frankenmexx freue.